Reiselust – Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.

Reiselust – Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.

Reisen macht …. Ja was macht es eigentlich? Reich. Glücklich. Tut es das wirklich? Reisen war in meiner Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil meines Berufslebens, und ich habe beschlossen, dass er sogar eine noch größere Priorität in meiner Gegenwart und Zukunft haben wird. 

Allerdings gibt es die unterschiedlichsten Beweggründe warum Menschen reisen. Reisen ermöglicht es aus mal für kurze Zeit aus der eigenen Welt auszutreten, etwas Abstand zu gewinnen und dadurch das Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. In der Routine des Alltags Trotts verlieren die meisten Menschen sich selbst und die Dinge aus den Augen die im Leben wirklich zählen. Es gibt viele Menschen, die auf eine längere Reise gegangen sind, um von einem Beziehungsende, einer sinnlosen Karriere oder anderen Gründen zu flüchten.

Und dann gibt es noch die, die “sich finden wollen”. Die keine Ahnung haben was sie mit sich und ihrem Leben anfangen wollen und denken dass eine Reise ihnen die Antwort geben wird.

Und ich verstehe die Motivation dieser Menschen sehr gut. Wir sind geprägt von Hoffnungen. Wir hoffen, dass eine Reise uns Antworten gibt. Wir reisen um Fragezeichen aufzuräumen. Wir reisen um mit uns selbst zu sein, um Freiraum für unsere Gedanken zu erreichen.

Eine Reise sollte aber keinen “um zu”-Grund haben.

Reisen des Reisens willen. Nicht um sie für etwas zu nutzen, das sie dir wahrscheinlich nicht geben kann.

Nicht um dich glücklich zu machen. Nicht um dich vor etwas zu schützen. Nicht um dich abzulenken. Man nimmt sich ja bekanntlich immer selber mit und damit auch seine Probleme.

Reisen kann dir die Augen öffnen für eine andere Art des Lebens, Essens und Denkens. Wenn man das selbst erlebt, verurteilt man die Dinge nicht mehr so schnell und akzeptiert dass es mehrere Wege gibt.

Außerdem sind es die Erinnerungen an Momente die man niemals vergisst.

Dieser unglaubliche Blick am Kap der guten Hoffnung auf die beiden Ozeane die ineinander führen. Wilde Delfine die unserem Boot in Fort Myers hinterher sprangen, der einbeinige Mann der mitten auf der Autobahn in Santiago de Chile stand und bettelte, der Besuch eines balinesischen Kinderheimes und die stolzen Augen der Kinder als sie mir ihren Garten mit Bananenbäumen zeigten, dem Sonnenuntergang auf seinem Surfbrett zuschauen, während das Wasser in 1000 Farben funkelt.

Es sind also die Momente, die einen reifer werden lassen und manchmal bewusster und oftmals toleranter.

“Why do you go away? So that you can come back. So that you can see the place you came from with new eyes and extra colors. And the people there see you differently, too. Coming back to where you started is not the same as never leaving.” 

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