Marrakesch – 6 Dinge die man in Marrakesch unbedingt machen sollte

Wenn man die dicke Winterjacke zum Ende des Jahres nochmal gegen T-Shirt und Flip Flops tauschen möchte, ist man in Marrakesch genau richtig. In der Stadt am Fuße des Atlasgebirges sind es selbst im Dezember noch angenehme 21 Grad.

  1. Djema el Fna – Auf dem Platz der Gaukler abtauchen.

Das ist der zentrale Marktplatz von Marrakesch, auch genannt „ Der Platz der Gehängten“. Die Einheimischen nennen den Platz einfach La Place. Hier findet ihr Stände mit Essen, Schlangenbeschwörer und Wahrsagern wie aus 1.001 Nacht. Den besten Überblick über das Spektakel auf dem Djemaa el-Fna bekommst du von einem der vielen Cafes zum Beispiel auf der Terrasse des Café de France.

  1. Die Souks besuchen

Vom Djemaa el-Fna gelangst du direkt in die Souks. Eine Straßenkarte für das Gassengewirr der Souks gibt es nicht. Sie würde vermutlich nicht weiterhelfen, denn nur wenige Gassen sind beschildert. Lasse dich einfach treiben. Es lohnt sich dort shoppen zu gehen, die Händler erwarten das man mit ihnen handelt. Von Gewürzen über Lampen und tollen Ölen gibt es hier wirklich einiges zu entdecken. Ebenso durften wir zuschauen wie man das so beliebte Arganöl hier noch mit der Hand herstellt.

  1. In einem Riad übernachten

Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus oder ein Palast mit einem Innenhof bzw. inneren Garten und das im Herzen der Medina. Mitten drin im Trubel und doch so ruhig und schön. Wir haben gleich die ganze Woche in einem wunderschönen Riad verbracht, im Ana Yela fühlten wir uns wirklich wie in 1001 Nacht.

  1. Ein Tajine Gericht essen

Ein traditionelles Gericht in Marokko ist das Tajine. Es wird in einem Tontopf serviert und mir hat es in den verschiedensten Variationen hervorragend geschmeckt. Das wohl bekannteste Gericht ist Hühnchen mit Zitrone und Oliven. Das erste was ich zurück in Düsseldorf getan habe, war mir ein marrokanisches Restaurante zu suchen.

  1. Jardin Majorelle

Marrakesch ist die Stadt der Gärten, die ersten sind vor über 1.000 Jahren entstanden. 75 Gärten gab es hier ursprünglich, jetzt sind es immerhin noch 20. Ich war bezaubert vom Jardin Majorelle, der dem inzwischen verstorbenen Modedesigner Yves Saint Laurent gehörte. Mit Pflanzen von fünf Kontinenten wurde hier ein Phantasiegarten erschaffen. Ich fand diesen Ort einfach nur wunderschön.

  1. Daytrip

Es gibt verschiedene Angebote und wenn man mehrere Tage bleibt, lohnt es sich auf jeden Fall einen Tagesausflug zu machen. Wir haben einen Daytrip nach Casablanca gemacht. Die Fahrt dauerte ca 2,5 Stunden, ebenso lohnt es sich ins Atlasgebirge zu fahren oder aber für die ganz abenteuerlustigen eine Nacht in der Wüste in einem Binuidenzelt unter freien Sternenhimmel zu verbringen.