Hotel Review: Riad AnaYela, Marrakesch

Riad AnaYela Review

Hotel Review: Riad AnaYela, Marrakesch

Beim Riad AnaYela handelt es sich um einen wunderbaren 300 Jahre alten kleinen Stadtpalast mitten im Herzen der Altstadt von Marrakesch. Wenn man von der Medina hineintritt fühlt man sich als wäre man Mitten im Märchen von 1001 Nacht gelandet. Typisch marokkanisch und dabei unglaublich geschmackvoll. Hinter der unscheinbaren Eingangstür wartet ein orientalischer Traum, liebevoll durch designed bis ins letzte Detail. Alles hier rankt sich um die Geschichte der 16-jährigen Yela. „Ana Yela“ bedeutet „Ich bin Yela“ und nimmt den Faden des ehemals hier lebenden jungen Mädchens auf: Wer der marokkanischen Sprache mächtig ist, kann Yela’s Geschichte auf den Zimmertüren lesen. A PLACE OF INSPIRATION – Andrea Bury und Bernd Kolb ist das hier mit ganz großer Sicherheit gelungen.

Was mir am Hotel besonders gefallen hat:

Service und Personal! Ich bin heute noch in Kontakt mit dem ein oder anderen. Wir bekamen sogar eigene Handys vom Hotel gestellt, falls wir uns verlaufen in der Medina oder abgeholt werden wollten. Ausserdem haben wir einen individuellen Ausflug nach Casablanca mit einem eigenen Fahrer unternehmen können. Das war etwas ganz Besonderes.

Das Frühstück ist ein Traum! Und jeder noch so individuelle Wunsch wird berücksichtigt. Und das sage ICH, die eigentlich nie frühstückt!

Die Atmosphäre, man muss sie erlebt haben. Auch wenn es im ersten Moment fremd war, dass die Zimmer keine Türen haben und die Gebete alle paar Stunden laut durch die ganze Stadt tönen, man taucht voll und ganz ein – in eine komplett andere Welt. Ich liebe das – dafür reise ich.

Die Dachterrasse mit Blick über die Medina und die Stadt ist wunderschön: Von hier aus wird dir noch einmal mehr bewusst, dass du wirklich mitten im Zentrum dieser pulsierenden, historischen und einmaligen Stadt wohnst.

Exklusivität! Das Hotel ist kein Hotel, da das Riad nur fünf Zimmer hat, man fühlt sich ganz schnell wie zu Hause.

Was mir am Hotel nicht so gefallen hat:

– Die Medina ist für nicht Einheimische ein Labyrinth. Es waren uns die ersten Tage absolut unmöglich das Hotel wieder zu finden, was bei Tag noch ganz lustig ist, empfand ich abends doch als anstrengend und unangenehm, vor allem ohne männliche Begleitung.

– In der Medina sind Esel das Hauptverkehrsmittel, das macht sich Geruchs mäßig doch auch bemerkbar. Irgendwann riecht man es zwar nicht mehr, aber anfangs muss man sich doch daran gewöhnen.

 

Riad Ana Yela
www.anayela.de
28 Derb Zerwal, Marrakesch Marokko
Tel +212 5243 86969 | info@anayela.com

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